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Es werden Posts vom September, 2014 angezeigt.

Der Herbst lässt grüßen

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Und die perfekte Musik für den romantischen Abend auf dem Fell vor Kaminfeuer? Mein Tipp: Adam Cohen mit seinem neuen Album "We go home".
Ja tatsächlich, er kann seine Abstammung nicht verleugnen. Leonard Cohen hat ja viele Frauenherzen gewärmt mit seinem Sprechgesang. Sein Sohn kann das auch.
Und nein, wir haben noch immer keinen Kamin, dafür aber heute die Heizsaison eröffnet. Und mit einer Tasse Tee vor dem warmen Rippenkörper ist es nicht ganz so romantisch, aber auch okay.
Haltet euch warm!

Sitz di her ...

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Kontaktabbruch

Ich habe auf meinem Blog viele Aufrufe zum Thema Kontaktabbruch zwischen verlassenen Eltern und verlassenden Kindern.
Das sind die Themen, mit denen ich mein Blog startete.
Auch wenn ich heute nicht mehr so viel in Foren und Blogs unterwegs bin, die sich mit diesen Themen befassen, sondern mir gerne zwischendurch schöne Bilder auf Lifestyleblogs anschaue, ist dieses Thema doch eines meiner großen Lebensthemen.
Es gibt viele Gründe warum Leute schreiben.
So langsam gestehe ich mir ein, dass mein Schreiben unter "Therapeutisches Schreiben" fällt. Warum nicht? Auch ich erfülle Klischees.
Mein therapeutisches Geschreibsel sammel ich auf einer Homepage, wo ich immer wieder versuche das Wichtige vom Unwichtigen zu trennen und Beiträge zu Themengebieten zusammen zu fassen - Struktur in mein Blogmischmasch hineinzubringen.
Es ist viel Aufwand und ich mache es gerne.
Weil ich selbst so viele Hilfestellungen und Aha-Erlebnisse durch den Aufwand anderer Menschen erlebt habe, die viel Z…

Und bitte schau freundlich ...

Gestern schrieb ich über eine Form der Traumaweitergabe.

Ich selbst weiß, welche Auswirkungen Übergriffe solcher Art auf die Entwicklung der Sexualität und damit der allgemeinen Entwicklung von Mädchen haben. Die gesunde Entwicklung wird empfindlich gestört. Wer nicht darüber reden darf oder kann, hat auch nicht die Möglichkeit zur Verarbeitung. Um mit den Dingen fertig zu werden, erfolgen häufig Reinszenierungen des Leids. Unterbewusst möchte man mit der Inszenierung von Leid auf das eigene empfundene Leid aufmerksam machen und tut sich nur selbst weh. Die Reinszenierungen haben vielfältige Ausdrucksmöglichkeiten. Sie können in der Fantasie stattfinden (auch Selbsttötung) oder in selbstverletzendes Verhalten jeglicher Art, von Essstörungen, Alkoholismus bis zum Ritzen, übergehen. Das Eingehen von missbräuchlichen Beziehungen und daran Festhalten bis hin zur Depression kann darunter fallen.

Lange Zeit fragte ich mich, warum mich meine Mutter nicht aus missbräuchlichen Verhältnissen un…

Traumaweitergabe

Mit 11 Jahren bekam ich privaten Gitarrenunterricht bei einem älteren Mann. Als ich mich meiner Mutter anvertraute und ihr sagte, dass mich dieser Mann bei der Begrüßung und beim Abschied immer ganz fest umarmt und komisch anfässt, bezichtigte sie mich der Lüge.
Im Bekanntenkreis meiner Eltern gab es ein kinderloses Ehepaar. Der Mann rühmte sich dafür, dass er sich prächtig mit der Jugend verstehen würde. Immer wenn sie zu Besuch waren, kam er irgendwann auf mein Zimmer, wo er mir seine Weltanschauung präsentierte, während er ununterbrochen auf meine Brüste starrte. Ich war damals 14 und als ich meine Eltern darum bat, dass sie ihn von seinen Besuchen auf meinem Zimmer abhalten sollten, meinte meine Mutter, dass ich mir das alles nur einbilde.
Der Vater meiner damaligen besten Freundin startete einen sexuellen Übergriff auf mich, als ich 15 war. Ich hatte Angst vor einer Vergewaltigung. Diesmal behielt ich den Vorfall für mich und brach schweigend den Kontakt zur Freundin ab.
Als mich…

Von Basaren und unnütz Schönem

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Ich möchte heute mal ein bisschen Werbung machen.
Warum?
Weil ich zu der Spezies gehöre, die einen ausgesprochenen Hang zu Dingen hat, die andere als unnütz bezeichnen würden, die aber mein Leben ungeheuer verschönern und bereichern. Dinge, die mir Freude machen.
Natürlich ist heutzutage das Onlineshoppen in, aber als ich kürzlich eine Bestellung bei einem der führenden Onlinunternehmen tätigte, habe ich sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Dort wird alles angeboten, was vorstellbar ist, aber es gibt weder eine Qualitätskontrolle bei den Anbietern, noch bei der Ware. Das Unternehmen versteht sich als Plattform, das Anbietern Raum gibt. Für mich hat die Korrespondenz zu einem Marketplace-Verkäufer Basarqualität entwickelt, als der die minderwertig verarbeitete Ware zuerst nicht zurücknehmen wollte und dann meinte, ich könne sie schon zurückschicken, aber auf meine Kosten (berechtigt nach den neuen Versandgesetzen) - nach Spanien, da sitzt er. Das Ganze kam in rudimentärem Deutsc…